Brennstoff Holz im Vergleich
Man unterscheidet bezüglich der Brennbarkeit 2 Holzgrundarten:
Hart- bzw. Laubholz
(z. B. Birke, Buche, Eiche, Robinie, Esche)
Weich- bzw. Nadelholz
(z. B. Fichte, Kiefer, Tanne)
Bezogen auf das Gewicht (kWh/kg) hat Weichholz einen höheren Brennwert als Hartholz aufgrund der geringeren Dichte.
Da die Laubhölzer jedoch eine höhere Dichte besitzen, ist deren Heizwert je Volumeneinheit deutlich höher.
Vergleich mit Heizöl
Das Heizöläquivalent kann benutzt werden, wenn man seinen Holzeinkauf mit den Kosten der äquivalenten Heizölmenge vergleichen will. Zu beachten ist dabei allerdings, dass der Heizwert je Raummeter einer Holzart eine starke Schwankungsbreite besitzt, die aus der Schwankungsbreite der Holzdichte und der Schwankungsbreite des Umrechnungsfaktors Festmeter => Raummeter resultiert! Unten stehende Tabelle enthält den Mittelwerte des Heizwertes je Rm einer Holzart.
Brennwert und Heizwert
Brennwert und Heizwert beziehen sich auf die Wärmemenge, die bei der Verbrennung von Erdgas, Heizöl oder Kohle frei wird. Dabei bildet sich zusammen mit den Abgasen auch Wasserdampf. Der Brennwert gibt an, wieviel Wärme bei vollständiger Verbrennung freigesetzt wird, einschließlich der Wärmemenge, die in den Abgasen gebunden ist. Der Heizwert dagegen berücksichtigt diese "versteckte" Wärme nicht und ist daher immer niedriger als der Brennwert.

